Essers Gasthaus

Öffnungszeiten:
Montag: ab 17:30 Uhr
Dienstag ab 17:30 Uhr:
Mittwoch: ab 17:30 Uhr
Donnerstag: ab 17:30 Uhr
Freitag: ab 17:30 Uhr
Samstag: ab 17:30 Uhr
Sonntag: ab 17:30 Uhr
Kontakt:
Telefon: 0221 – 42 59 54
Email:
Adresse: Ottostraße 72, 50823 Köln
Website: www.essers-gasthaus.de
Reservierungen:
Bis 6 Personen: Per Telefon
Ab 7 Personen: Per Email, Telefonnummer mit angeben
Kochen wie im Restaurant
Sie müssen nicht unbedingt wissen wer Tante Jolesch war, aber ihre Krautfleckerl sollten sie dennoch kennenlernen. Aber keine Angst, wir werden ihnen auch Tante Jolesch noch näher bringen.
-50 g Fett
-50 g Speck
-1 TL Zucker
-500 g Weisskraut
-1 Zwiebel
-Salz
-150 g Fleckerlnudeln (alternativ auch kleine Farfalle oder Rombi)
-2 EL Sauerrahm
-Pfeffer
-Kümmel
Das Kraut waschen, fein schneiden, abbrühen und abseihen. Fein gehackte Zwiebel und Zucker in Fett bräunlich rösten. Das Kraut zugeben, vergießen, würzen und dünsten, bis es weich ist. Die gekochten Fleckerlnudeln darunter mischen, alles kurz im Rohr ziehen lassen und den ausgelassenen Speck mit dem Sauerrahm darunter rühren. Guten Appetit!!!

Wer war nun jetzt noch einmal diese Tante Jolesch? Sie stammt aus einer Geschichte von Friedrich Torberg und leiht seither dem Gericht ihren Namen.
Jahrelang versuchte man der Tante Jolesch unter allen möglichen Listen und Tücken das Rezept ihrer unvergleichlichen Schöpfung herauszulocken. Umsonst, sie gabs nicht her.
Als dann Ihr Ende heran nahte, hatte sich die Familie um das Sterbelager versammelt, in die gedrückte Stille klangen gemurmelte Gebete und verhaltenes Schluchzen, sonst nichts. Die Tante Jolesch lag reglos in den Kissen. Noch atmete sie. Da faßte sich ihre Lieblingsnichte Louise ein Herz und trat vor.
Aus verschnürter Kehle, aber darum nicht minder dringlich kamen ihre Worte: „Tante, ins Grab kannst du das Rezept ja doch nicht mitnehmen. Willst Du es uns nicht hinterlassen? Willst Du uns nicht endlich sagen, wieso deine Krautfleckerln immer so gut waren?“
Die Tante Jolesch richtete sich mit letzter Kraft ein wenig auf: „Weil ich nie genug gemacht hab …“ Sprachs, lächelte und verschied.

